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Gasthof Zur Hammerschmiede

Fam. Schneider


2095 Drosendorf-Altstadt 34,
Tel: 02915 / 23 34  Fax: 02915 / 23 34-4

Über die Grenze schauen

Das Nachbarland Tschechien ist einen Ausflug wert!

Das Schloss Vranov (Frain)

30 km entfernt
Auf einem Felsvorsprung über der Thaya errichtet. Der Zubau des prächtigen Ahnensaals erfolgte durch Fischer von Erlach. Die gut ausgestatteten Räume dokumentieren die Wohnkultur des Adels zum Ende des 18. und während des 19. Jhds. Ebenso bekannt ist die hier dokumentierte Frainer Steingutkeramik. In der Wagenburg befindet sich eine Ausstellung "Spitzenstickerei am Schloss".
Sehr beeindruckend ist der Stausee mit Talsperre. Im 30 km langem Rückstaugebiet des Stausees befindet sich ein weitreichendes Bade- und Erholungsgebiet.

Die Burg Bitov (Vöttau)

20 km entfernt
Ihr heute neugotisches Aussehen erhielt sie in der ersten Hälfte des 19. Jhds. Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1061. Sie verfügt über eine reiche Sammlung an Tieren und die weltweit größte Kollektion von ausgestopften Hunden. Sehenswert ist auch die Rüstkammer. Jährlich werden hier Ausstellungen namhafter Künstler veranstaltet. Weiters sehenswert ist auch das Dorf "Nový Bitov", das nach Errichtung des Frainer Stausees in den 30er Jahren anstelle des gefluteten "Starý Bitov" vom Prager Architekten Riha am Berg errichtet wurde.

Das Schloss Uherčice (Ungarschitz)

10 km entfernt
Es gehört wegen eines außerordentlichen architektonischen Werkes und seiner wertvollen Interiersausschmückung zu den bedeutendsten Baudenkmälern in CZ. Seit 1996 verläuft dessen Generalerneuerung. Zum Areal gehören 2 Gärten, ein Barockpark und ein Waldpark mit einer Burgruine und einem gemauerten Obelisk mit Arkaden.

Die Ruine Nový Hradek (Neuhäusl)

Die Ruine liegt in der ersten, strenggeschützten Zone des Nationalparks Thayatal. Eine bemerkenswerte Fauna hat sich bewahrt. Einen ehemaligen Wert besitzt die harmonische Verflechtung zwischen Natur und Architektur der Burg.
Besichtigung nur mit Führung.

 

UNESCO Weltkulturerbe: Die Städte Telč und Třebíč

Telč (Teltsch) - ca. 40 km entfernt

In diesem "Schatzkästchen der Renaissance" ist die Zeit stehen geblieben. Innerhalb des lang gestreckten Stadtplatzes mit zwei steinernen Toren bieten sich dem Besucher bunt gefärbelte historische Häuser, Kirchen, Laubengängen im Stil des Barocks, Rokoko, Empire, dazu ein prächtiges Renaissanceschloss.

Die ursprüngliche Wasserfeste im Besitz der Böhmischen Krone wurde im 13. Jahrhundert am Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen gegründet. Sein heutiges Aussehen erhielt Telč im 16. Jahrhundert, in dessen Verlauf sowohl das Schloss als auch die Stadt einem Umbau unterzogen wurden - eine Entwicklung, um die sich unter anderen auch der in der Stadt niedergelassene Jesuitenorden verdient gemacht hat. - Heute zählen außer dem Schloss und dem Englischen Garten auch die aus der Renaissance und dem Barock stammenden Bürgerhäuser am Marktplatz zu den wertvollsten Baudenkmälern von Telč. Ihre Laubengänge sowie auch ihre Stirnseiten wurden nach einem einheitlichen Plan architektonisch gestaltet und mit aneinander angepassten Zierelementen versehen.

Třebíč - ca. 60 km entfernt


Die Basilika vom Heiligen Prokop und die jüdische Stadt sind UNESCO Weltkulturerbe.

Třebíč ist die Stadt von außerordentlichen kirchlichen Gedenkstätten, wovon die berühmteste romanisch-gotische Basilika des heiligen Prokops ist. Die Abteikirche wurde ursprünglich der Jungfrau Maria eingeweiht, aber danach, als sie während der Kriegsereignisse beschädigt wurde, hat man sie mehr als zwei Jahrhunderte zu den weltlichen Zwecken verwendet. Nach der Erneuerung wurde die Basilika dem heiligen Prokop eingeweiht und wieder von der Kirche benutzt. Zu den wertvollsten Teilen der Basilika gehört die Gruft mit dem ursprünglichen, mehr als sieben Hundert Jahre alten Holzausbau der Decke, eine Wölbung des Priesterraumes mit einem Kreuzsteingewölbe, Rosette im Ostteil von Apside und Nordportal mit einer hervorragenden Steinmetzearbeit. Die jetzige Interieurform der Basilika hat Kamil Hilbert in den Jahren 1924 - 35 gemacht.
Třebíč hat mal zu den bedeutenden Zentren der jüdischen Kultur in Mähren gehört. Merkenswürdig erhaltene jüdische Stadt bleibt bis heute ein wertvolles Zeugnis des Zusammenlebens von Juden und Christen.

Das jüdische Viertel ist ein Unikum mit dichter Bebauung, krummen Gassen, dunklen Ecken, gewölbten Durchgängen und romantischen kleinen Plätzen. Es beinhaltet mehr als 120 Wohnhäuser. Sie ergänzen die Gebäude von ehem. jüdischen Institutionen (Rathaus, Schule, Sitz vom Rabbinat, Armenhaus. Die Hintere Synagoge wurde komplett rekonstruiert und in ihrem Interieur, das mit wertvollen Wandgemälden vom Anfang des 18. Jhds. geschmückt ist, ist die Exposition über die Geschichte des örtlichen Ghettos platziert und es werden hier verschiedene Kulturveranstaltungen organisiert.
In der Vorderen Synagoge gibt es heute ein Gebetsraum der Tschechoslowakischen husitischen Kirche.
Der ursprüngliche jüdische Friedhof ist im 17. Jhd. auf den Nordhang des Hügels Hrádek umgezogen. Gegen 3000 Grabsteine, der älteste davon stammt von 1625, befinden sich in einem Park mit der unwiederholten geheimnisvollen Atmosphäre. Bestandteil des Friedhofes ist die Zeremonienhalle von 1903 mit einem einmalig erhaltenen Interieur, wo bis heute die Begräbniszeremonien nach alten jüdischen Traditionen stattfinden. Heute gehört der Friedhof zu den meist erhaltenen und am besten gepflegten jüdischen Friedhöfen in Tschechien. Nach Jerusalem sind die jüdischen Gedenkstätten von Třebíč die einzigen, die selbständig in die Liste von UNESCO eingetragen wurden.